• Praxismarketing mit Bewertungsmanagement. Ein verzweifelter Mann sitzt vor dem Computer.

Bewertungsportale – Fluch oder Segen?

JAMEDA, DOCINSIDER & CO.

Persönliche Empfehlungen sind ein ganz entscheidender Faktor einen neuen Arzt oder Zahnarzt auszuwählen. Bewertungsportale im Internet funktionieren ähnlich, nur meist anonymisiert und auf breiter Plattform. Hier bieten sich einerseits Chancen, wie auch Fallen für eine Praxis. Am Ende sind Sie ein wichtiger Teil des Praxismarketing.

Es schwirren verschiedene Bewertungen über mich und meine Praxis im Netz herum und ich kann nichts tun?!

Bewertungen sind Empfehlungen

Der mögliche Neupatient sucht meist online gezielt nach einer Praxis,  informiert sich zuerst mithilfe gängiger Suchmaschinen, dann klickt er sich durch die Webseite der Zahnärzte oder Ärzte und er schaut nach Bewertungen auf verschiedenen Portalseiten. Vermutlich ist dieser Schritt sogar naheliegend nach einer persönlichen Empfehlung.  Bewertungsportale tragen inzwischen oft zu Entscheidung und Auswahl bei der Arztfindung bei. Im Unterschied zu früher sind die Patienten durch die Portale auch mündiger geworden, dies bedeutet nicht nur eine Empfehlung oder Negativkritik im Privaten ist möglich, sondern die Meinung ist auf einer Plattform mit großer Leserschaft zugänglich.

Für mögliche Neupatienten funktionieren diese Bewertungen wie Empfehlungen, manchmal sind die Meinungen über Arzt und Praxis durchmischt – manchmal eindeutig.

Es geht um sachliche Bewertungen von Ärzten

Die Grundvoraussetzung ist für die großen Portalbetreiber (z.B. Jameda, DocInsider, usw.) der Identitätsnachweis, meist in Form einer Emailbestätigung. Für andere Leser zwar nicht kenntlich, aber so können Manipulationen oder auch unsachliche Kommentare nachverfolgt werden. Zumal sich die Portale eine Löschung vorbehalten.

Es geht um sachliche Bewertungen von Ärzten, unerwünscht sind wütende Kommentare und Beleidigungen, es soll fair bewertet werden: positiv wie negativ!

Was tun, wenn die Meinung eines Patienten nicht so rosig ausfällt?

Hier muss man als Praxisinhaber nicht direkt zusammenzucken, sondern man kann sich teilweise getrost der Bewertung stellen und diese vielleicht sogar als konstruktive Kritik annehmen. Wo kann die eigene Praxis sich verbessern, wachsen und angebotene Leistungen optimieren?

Das Bewertungsmanagement kann als Vorteil für die Praxisentwicklung gesehen und verstanden werden. Ein regelmäßiges Screening der einzelnen Portale ist wichtig, ein Krisenmanagement – falls doch mal Negativbewertungen „die gute Note“ runterziehen. Bitte auf keinen Fall enttäuscht oder wutentbrannt antworten!

Agenturen, Premiumeinträge & Co.

Sie haben sich vielleicht schon eine Weile mit der Thematik beschäftigt und sind immer wieder auf Premiumanzeigen, also bezahlte Bewertung, gestoßen. Diese Form des Bewertungspush ist erlaubt, dennoch gleicht die Wirkung auf Patienten ähnlich einer Werbeanzeige. Es ist besonders davon abzuraten, über Agenturen massenhaft Positivbewertungen „einzukaufen“. Zumal die großen Plattformbetreiber durch bestimmte Parameter den Betrug erkennen, löschen und im schlimmsten Falle die versuchte Täuschung sogar anzeigen.

Was bedeutet nun erfolgreiches Bewertungsmanagement für mich und meine Praxis? Fazit.

Bewertungsportale existieren. Das ist Fakt. Und sie werden wahrscheinlich in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen. Verschließen Sie sich Ihnen nicht.  Nutzen Sie sie. Denn jede positive Bewertung ist eine Empfehlung und damit ein wichtiger Teil des Praxismarketing.

Und wenn Sie eine negative Bewertung bekommen? Reagieren Sie darauf!!! Entweder durch einen Löschungsantrag, oder durch einen Kommentar auf die Bewertung! Und wenn die Kritik des Patienten berechtigt ist? Nutzen Sie sie, um Ihre Praxis weiterzuentwickeln.

40-Grad GmbH
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